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Denksache Poker? Was es zu beachten gilt:
Dort, wo die Chips quer über den grünen Filz geschoben werden, die Karten jubelschreiend aufgedeckt werden und man gelegentlich "All-in!"-Schreie hört � dort trifft man auf die seltsame Masse der Pokerspieler. Das Völkchen, das in den Casinos und Spielhallen der Welt eine immer größere Anhängerschaft findet, hat sich vor allem in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts gebildet und traf jährlich bei der Veranstaltung namens "World Series of Poker" zusammen, das heute größte Pokerturnier der Welt in Las Vegas, mit mehreren Tausend Teilnehmern alleine im Main-Event. Der Sieger dieses Turniers ist nicht nur urplötzlich Millionär, sondern erhält in der Regel auch zugleich einen Vertrag mit Sponsoren, wie Full Tilt Poker oder PokerStars, die den neuen Poker-Champion finanziell unterstützen. Um sich jedoch erst einmal in die Pokerwelt einzufinden, braucht es Wissen und vor allem Erfahrung.

Wer als Neueinsteiger immer noch an der Annahme festhält, Poker sei ein Glücksspiel, der sollte sich ernsthaft überlegen, ob er nicht wieder aussteigt. Zweifellos werden die Karten rein zufällig ausgeteilt und aufgelegt, in diesem Sinne braucht man also wirklich Glück, doch das restliche Spiel bleibt abhängig von den Entscheidungen des Spielers. Ihm bleibt es überlassen, ob er den Einsatz callt, den Einsatz erhöht oder die Karten foldet. Das bedeutet für den Spieler nicht nur Verantwortung, sondern auch Herausforderung. Ein guter Pokerspieler verfügt deshalb über psychologische, strategische, taktische und auch mathematische Fertigkeiten, die es ihm erlauben, jede Hand genau einzuschätzen � sei es seine eigene Hand oder die vom Kontrahenten. Dabei kommt man jedoch nicht daran vorbei, die Grundregeln des Pokerspiels zu kennen.

Die populärste Spielform des Pokers ist das No Limit Texas Hold'em. Hierbei erhält jeder Spieler am Tisch zunächst zwei verdeckte Karten. Abgesehen vom Small beziehungsweise Big Blind kann jeder Spieler entscheiden, ob er den Blind callt und mitgeht oder lieber foldet und die Runde aussetzt. Ist die erste Runde beendet, werden die ersten drei Community Cards des Boards aufgedeckt, die für jeden Spieler der Runde zählen und dessen Ziel es ist, mit seinen eigenen beiden Karten eine möglichst gute Kombination zu treffen, vom Pair bis zum Royal Flush. Die Runde nach dem Flop � so werden die ersten drei Community-Karten genannt � dient dazu, Chips zu setzen. Es folgt anschließend der Turn, also die nächste Community Card. Wieder bleibt es den Spielern, die noch Karten auf der Hand haben, zu setzen. Abschließend wird die letzte Community Card aufgedeckt, der River. Nach einer letzten Runde, in der man Chips setzen kann, kommt es zum Showdown, bei dem jeder übrige Spieler der Runde seine Karten beziehungsweise seine Kombination mit dem Board präsentiert. Der Gewinner erhält den Pot, also alle gesetzten Chips. Besuche das Onlinecasino Deiner Wahl.

Diese Kombinationen mit den eigenen Karten und den fünf Community Cards haben entsprechend eine verschieden hohe Wahrscheinlichkeit. Hier sind also die mathematischen Fertigkeiten eines guten Pokerspielers gefragt, der wissen sollte, dass er mit einer Wahrscheinlichkeit von 43,8 % ein Pair trifft, aber nur mit etwa 0,0032 % einen Royal Flush. Mathematik ist also entscheidend, damit das eigene Blatt noch vor dem Flop richtig eingeschätzt werden kann. In manchen Situationen eignet es sich außerdem, eine Pokerstrategie anzuwenden. Eine solche verbirgt sich hinter dem Bluff: Hierbei wird den gegnerischen Spielern simuliert, man hätte ein extrem gutes Blatt auf der Hand. Damit dies funktioniert, muss man sehr aggressiv setzen, damit die Kontrahenten ihre Karten folden und es also gar nicht erst zum Showdown kommt. Wir haben alle Online Casino Test für Sie getestet.









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Zwar wird Online-Poker immer populärer, doch Poker gilt immer noch als ein soziales Spiel, weshalb die psychologische Komponente nicht zu unterschätzen ist. Grundsätzlich stellt sich bei dem Kartenspiel die Frage nach der gegnerischen Hand, damit man selbst besser einschätzen kann, ob es sich lohnt, mitzugehen oder lieber zu folden. Doch gleichzeitig sollte man darauf bedacht sein, durch nonverbales wie auch verbales Verhalten nicht die eigene Hand zu verraten. Die meisten Spieler vertrauen deshalb auf ihr "Pokerface", ziehen tiefe Hüte oder Kappen oder gar Sonnenbrillen auf, damit sie sich nicht durch die Mimik verraten. Für viele Pokerspieler fällt die psychologische Komponente damit weg � ein Irrtum, denn man kann immer noch die Gegner in die Irre führen. Durch bewusst eingesetzte Mimik, Gestik oder entsprechende Bemerkungen ist es möglich, dem Gegner ein völlig falsches Bild der eigenen Karten zu vermitteln. Hat man selbst beispielsweise eine gute Hand erwischt, so kann man dem Kontrahenten völlige Unterlegenheit vermitteln, entsprechend muss auch die Spielweise sein: Man zögert bei jedem Call und ändert erst dann die Spielweise, wenn es die Umstände erlauben.

Taktik ist beim Poker also von extremer Wichtigkeit. Jeder sollte sich im Klaren sein, dass er mit Zwei Neun auf der Hand keine vielversprechenden Aussichten auf einen Gewinn in dieser Runde hat � es sei denn, er möchte bluffen, was jedoch pre-flop nicht empfehlenswert ist. Doch prinzipiell ist es mit einer schlechten Hand genauso möglich, beim Poker zu gewinnen, wie mit einer guten Hand zu verlieren � es ist nur eine Frage der Taktik, der Psychologie und der Mathematik.



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